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Begeistern ist einfach.

Herbstkonzert 2017

Begeistern ist einfach.

Herbstkonzert 2017

Mit der Übergabe von Stipendien an Nachwuchsmusiker der Musikschule des Rhein-Pfalz-Kreises.

Sparkassen-Herbstkonzert

1. Dezember 2017, 20:00 Uhr - Einlass 19:30 Uhr
Palatinum Mutterstadt, Bohligstraße 1, 67112 Mutterstadt

Bei Interesse sprechen Sie die Kollegen in den Geschäftsstellen an.

Stipendiaten

Die Stipendiaten 2017

Einzelstipendien:

Ole Bartenbach Posaune Limburgerhof
Mike Baumann Klavier Mutterstadt
Zoe Rügner Blockflöte Limburgerhof
Adrian Sold Schlagzeug Schifferstadt
Annika Soltau Querflöte Limburgerhof
Dominik Spoor Violoncello Schifferstadt
Johannes Studier-Fischer Klavier   Ellerstadt

Ensemblestipendien:

Kathrin Kaufmann Viola Limburgerhof
Lisa-Marie Köppl Viola Limburgerhof
Isabel Martin Viola Limburgerhof
Constantin Sold Viola Schifferstadt
Musikschule

Die Musikschule

Die Musikschule Rhein-Pfalz-Kreis zählt zu den großen und gut ausgebauten staatlich geförderten Musikschulen in Rheinland-Pfalz. Das umfassende und qualitätsorientierte Unterrichtsangebot richtet sich nach dem Strukturplan des Verbandes deutscher Musikschulen und beinhaltet sowohl die musikalische Breitenförderungals auch die musikalische Spitzenförderung.

Zum Angebot gehören die Elementare Musikerziehung, der Instrumentalunterricht in allen Alters- und Leistungsstufen, und das Ensemblemusizieren. Darüber hinaus kooperiert die Musikschule Rhein-Pfalz-Kreis mit Kindertagesstätten, allgemein bildenden Schulen und Musikvereinen in Form von Projekten und Bläserklassen, sowie in Musik-Arbeitsgemeinschaften an Ganztagsschulen. Jährlich nehmen Schülerinnen und Schüler der Musikschule erfolgreich an Wettbewerben teil, insbesondere am Wettbewerb „Jugend musiziert“ auf Regional-, Landes und Bundesebene. Die Vergabe der Stipendien durch die Sparkasse Vorderpfalz erfolgt an Schülerinnen und Schüler der Musikschule Rhein-Pfalz-Kreis, die sich durch herausragende musikalische Leistungen und besonderes Engagement für die Musikschule auszeichnen.

Jazz meets Klassik

Jazz meets Klassik

Seit seiner Gründung im Jahr 1952 hat sich das Kurpfälzische Kammerorchester in besonderem Maße der Wiederentdeckung und Pflege der Mannheimer Schule verpflichtet und steht damit unmittelbar in der traditionsreichen Nachfolge der berühmten Mannheimer Hofkapelle zu Zeiten von Kurfürst Carl Theodor (1724–1799).

Der modernen, aufgeklärten Geisteshaltung Carl Theodors ist es zu verdanken, dass sich in den Jahren seiner Regentschaft Mannheim und die Kurpfalz auf dem Gebiet der Wissenschaft und Kunst zu einer der innovativsten und fortschrittlichsten Regionen in Deutschland und Europa entwickelten. Besonders im Bereich der Musik gelang es Carl Theodor, neue Maßstäbe zu setzen, indem er die besten Komponisten und Instrumentalisten ihrer Zeit – darunter Johann Stamitz und dessen Söhne Anton und Carl, Franz Xaver Richter, Ignaz Holzbauer oder auch Christian Cannabich – an den Mannheimer Hof verpflichtete, die mit ihrem musikalischen Wirken den Weg zu einer neuen Orchesterkultur weisen sollten. In der Tat wäre die klassische Instrumentalmusik, wie wir sie heute kennen, ohne die Arbeit der Kurfürstlichen Hofkapelle und die Errungenschaften der Mannheimer Schule nicht vorstellbar. Mit der Übersiedelung 1778 Carl Theodors nach München endete die glanzvolle Ära kurpfälzischer Musikgeschichte und geriet im Laufe der Zeit zunehmend in Vergessenheit.

Erst mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester kehrte die Mannheimer Schule zurück an Rhein und Neckar und wieder in das Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit. Durch seine jahrzehntelange unermüdliche Arbeit – seien es unzählige Konzertauftritte, Rundfunk- und Tonaufnahmen oder auch Werkeditionen – fanden viele bedeutende Werke der Mannheimer Komponisten wieder Einzug in die weltweiten Konzertprogramme. Für Musikfreunde in der ganzen Welt ist die Mannheimer Schule daher untrennbar mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester verbunden, viel mehr noch: Es gilt allgemein als das Orchester der Mannheimer Schule.

Bis heute leistet das Kurpfälzische Kammerorchester somit einen unverzichtbaren Beitrag, das außerordentlich reiche musikhistorische Erbe der Region weit über die Landesgrenzen hinaus lebendig zu halten. Zahlreiche Auftritte in nationalen Konzertzentren wie dem Gasteig in München, der Glocke Bremen oder der Frauenkirche Dresden sowie regelmäßige Einladungen zu nationalen und internationalen Festivals belegen darüber hinaus die hohe künstlerische Qualität des Klangkörpers, seine Spielfreude wie auch seine enorme Bandbreite vom Barock bis zur Moderne, die es zum Garanten für erstklassige Musik mit den Programmschwerpunkten Frühklassik und Klassik werden lassen.

Für die gefragte Saxophonistin Alexandra Lehmler bildet das „Alexandra Lehmler Quartett“ das Zentrum ihres Schaffens. Hier kann sie all ihre Talente als Musikerin, Komponistin und Bandleaderin voll einbringen. Sie ist neben Ihren vielfältigen Engagements im In- und Ausland als Dozentin an der Musikschule des Rhein-Pfalz-Kreises tätig.

Programm

Programm

  • Begrüßung
  • Verleihung der Stipendien
  • Johann Stamitz (1717-1757)
    Sinfonie D-Dur D3
    Presto · Andantino · Menuetto - Trio · Prestissimo
  • George Gershwin (1898-1937)
    I loves you Porgy
  • Franck Tortiller (*1963)
    Valse 4
    Impasse des Vertues
  • Alexandra Lehmler (*1979)
    Feeling Round
    Waltz for Carlo
  • Pause
  • Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
    Sinfonie Nr. 36 C-Dur KV 425 „Linzer Sinfonie“
    Adagio - Allegro spiritoso · Andante · Menuetto · Presto

 

Alexandra Lehmler, Saxophon
Franck Tortiller, Vibraphon
Matthias Debus, Kontrabass
Daniel Mudrack, Schlagzeug
Johannes Schlaefli, Dirigent
Kurpfälzisches Kammerorchester e.V.

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